Was tun, wenn man die Staatsquote nicht erreicht?
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LoreleyGilmore
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Was tun, wenn man die Staatsquote nicht erreicht?
Hallo Leute,
ich hab da ein mehr oder weniger kleines Problem.
Also, ich bin FLAin Mu/Kt (das ist der neue Zweig, der ab Schuljahr 2008/2009 die ersten Fachlehrer Musik/KtB stellen) und werde mit aller Wahrscheinlichkeit meine Staatsquote von 3,50 um ein paar Punkte verfehlen.
Kennt jemand von Euch Möglichkeiten, wie ich trotzdem in meinem Beruf arbeiten kann? Eine Warteliste existiert noch nicht, da genau 14 Leute im Seminar des 2. Jahres sind. Wie schaut es aus, wenn man sich an kirchlichen Schulen bewirbt? Nehmen die einen überhaupt oder nehmen die nur Leute mit Staatsschnitt? Chancen des "trotzdem reinkommen, weil Lehrermangel in der Fächerkombi" - überhaupt möglich???
Wär gut, wenn mir jemand weiterhelfen könnte.
Danke
ich hab da ein mehr oder weniger kleines Problem.
Also, ich bin FLAin Mu/Kt (das ist der neue Zweig, der ab Schuljahr 2008/2009 die ersten Fachlehrer Musik/KtB stellen) und werde mit aller Wahrscheinlichkeit meine Staatsquote von 3,50 um ein paar Punkte verfehlen.
Kennt jemand von Euch Möglichkeiten, wie ich trotzdem in meinem Beruf arbeiten kann? Eine Warteliste existiert noch nicht, da genau 14 Leute im Seminar des 2. Jahres sind. Wie schaut es aus, wenn man sich an kirchlichen Schulen bewirbt? Nehmen die einen überhaupt oder nehmen die nur Leute mit Staatsschnitt? Chancen des "trotzdem reinkommen, weil Lehrermangel in der Fächerkombi" - überhaupt möglich???
Wär gut, wenn mir jemand weiterhelfen könnte.
Danke
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rauhalahti
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- Beiträge: 383
- Registriert: 29.08.2006 18:33
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Re: Was tun, wenn man die Staatsquote nicht erreicht?
Hallo,
erst mal kein Grund zu Panik. Es gibt einige Möglichkeiten.
Generell kannst du die Prüfung (meines Wissens) im nächsten Jahr auf Antrag wiederholen. Damit besteht also weiterhin für dich die Möglichkeit, die Staatsnote (die vom nächsten Jahr) zu schaffen.
Bis dahin oder auch dauerhaft kannst du bei verschiedenen Schulträgern tätig werden.
Es gibt kirchliche, kommunale und private Schulträger, die Fachlehrer einstellen. Die kirchlichen Schulen erreichst du über deine zuständige Diözese oder direkt bei der Schulleitung vor Ort. Unterrichten kannst du an allen Schulen, an denen deine Fächer oder sehr verwandte Fächer unterrichtet werden. Entschieden wird das im Zweifel von der zuständigen Schulaufsichtsbehörde - meist die Regierung des Bezirks.
Kommunale Schulen werden von den größeren Städten oder von Landkreisen oder diversen Zweckverbänden unterhalten. Die meisten Realschulen in München sind zum Beispiel städtisch. Aber auch in vielen anderen Städten gibt es das. Im Süden fallen mir auf Anhieb Augsburg, Kempten und Rosenheim ein, die städtische Realschulen betreiben. Dann bleiben dir noch die Wirtschaftsschulen, teilweise auch Berufschulen. Da gibt es städtische auch in München und Augsburg. Alles nördlich davon musst du vor Ort klären oder auf weitere Hinweise hier im Forum hoffen.
Private Schulen gibt es auch viele, zum Beispiel all die Montessori oder Waldorf-Schulen. Und dann gibt es noch diverse (Berufs)-Fachschulen. Ich hab mal eine Zeit lang am Sprachen- und Dolmetscher-Institut in München gearbeitet.
Zum Status bzw. Verdienst: Bei städtischen/kommunalen Schulen kannst du prinzipiell auch verbeamtet werden wenn die grundsätzlichen Voraussetzungen dafür vorhanden sind. Die Staatsnote spielt dabei keine Rolle. Das entscheidet die Kommune für sich selbst. Die Bezahlung ist dabei im Prinzip die gleiche wie beim Staat, allerdings oft mit sehr angenehmen Zuckerln wie frühere Beförderung, Anspruch auf städtische Kinderbetreuungsplätze etc.
Bei der Kirche bist du Angestellte - allerdings mit einer an das Beamtenwesen angeglichenen Bezahlung. Du bekommst also netto annähernd das gleiche wie als Beamte bei Staat.
Die privaten Schulen bezahlen ganz unterschiedlich - mal nach Tarif, mal mehr, mal weniger.
Wichtig ist, schnell aktiv zu werden und am besten direkt bei den Schulen persönlich vorzusprechen.
Ich hab das meiste davon schon durchgemacht - Angestellter beim Staat, bei Landkreis, Stadt und bei privaten Trägern. Beamter bei der Stadt und jetzt beim Staat. Insgesamt muss ich sagen, dass ich sowohl bei den privaten als auch ganz besonders bei den kommunalen Schulen allerbestens aufgehoben war. Nach dem Ref hatte ich zwar eine Planstelle beim Staat, aus diversen Gründen wollte ich das damals aber nicht annehmen. Ich hatte innerhalb von 10min per Telefon ein Vorstellungsgespräch vereinbart und am nächsten Tag eine Stelle, die meinen Bedürfnissen damals absolut entgegen gekommen ist.
Hoffe ich konnte dir helfen
Kopf hoch
Gruß
Dieter
p.s. und ja, du kannst auch mit deiner Note jetzt schon beim Staat unterkommen. Allerdings nur als Angestellte und meistens mit befristeten Verträgen. Meiner Meinung nach nur sinnvoll, wenn du vorhast, die Prüfung zu wiederholen.
erst mal kein Grund zu Panik. Es gibt einige Möglichkeiten.
Generell kannst du die Prüfung (meines Wissens) im nächsten Jahr auf Antrag wiederholen. Damit besteht also weiterhin für dich die Möglichkeit, die Staatsnote (die vom nächsten Jahr) zu schaffen.
Bis dahin oder auch dauerhaft kannst du bei verschiedenen Schulträgern tätig werden.
Es gibt kirchliche, kommunale und private Schulträger, die Fachlehrer einstellen. Die kirchlichen Schulen erreichst du über deine zuständige Diözese oder direkt bei der Schulleitung vor Ort. Unterrichten kannst du an allen Schulen, an denen deine Fächer oder sehr verwandte Fächer unterrichtet werden. Entschieden wird das im Zweifel von der zuständigen Schulaufsichtsbehörde - meist die Regierung des Bezirks.
Kommunale Schulen werden von den größeren Städten oder von Landkreisen oder diversen Zweckverbänden unterhalten. Die meisten Realschulen in München sind zum Beispiel städtisch. Aber auch in vielen anderen Städten gibt es das. Im Süden fallen mir auf Anhieb Augsburg, Kempten und Rosenheim ein, die städtische Realschulen betreiben. Dann bleiben dir noch die Wirtschaftsschulen, teilweise auch Berufschulen. Da gibt es städtische auch in München und Augsburg. Alles nördlich davon musst du vor Ort klären oder auf weitere Hinweise hier im Forum hoffen.
Private Schulen gibt es auch viele, zum Beispiel all die Montessori oder Waldorf-Schulen. Und dann gibt es noch diverse (Berufs)-Fachschulen. Ich hab mal eine Zeit lang am Sprachen- und Dolmetscher-Institut in München gearbeitet.
Zum Status bzw. Verdienst: Bei städtischen/kommunalen Schulen kannst du prinzipiell auch verbeamtet werden wenn die grundsätzlichen Voraussetzungen dafür vorhanden sind. Die Staatsnote spielt dabei keine Rolle. Das entscheidet die Kommune für sich selbst. Die Bezahlung ist dabei im Prinzip die gleiche wie beim Staat, allerdings oft mit sehr angenehmen Zuckerln wie frühere Beförderung, Anspruch auf städtische Kinderbetreuungsplätze etc.
Bei der Kirche bist du Angestellte - allerdings mit einer an das Beamtenwesen angeglichenen Bezahlung. Du bekommst also netto annähernd das gleiche wie als Beamte bei Staat.
Die privaten Schulen bezahlen ganz unterschiedlich - mal nach Tarif, mal mehr, mal weniger.
Wichtig ist, schnell aktiv zu werden und am besten direkt bei den Schulen persönlich vorzusprechen.
Ich hab das meiste davon schon durchgemacht - Angestellter beim Staat, bei Landkreis, Stadt und bei privaten Trägern. Beamter bei der Stadt und jetzt beim Staat. Insgesamt muss ich sagen, dass ich sowohl bei den privaten als auch ganz besonders bei den kommunalen Schulen allerbestens aufgehoben war. Nach dem Ref hatte ich zwar eine Planstelle beim Staat, aus diversen Gründen wollte ich das damals aber nicht annehmen. Ich hatte innerhalb von 10min per Telefon ein Vorstellungsgespräch vereinbart und am nächsten Tag eine Stelle, die meinen Bedürfnissen damals absolut entgegen gekommen ist.
Hoffe ich konnte dir helfen
Kopf hoch
Gruß
Dieter
p.s. und ja, du kannst auch mit deiner Note jetzt schon beim Staat unterkommen. Allerdings nur als Angestellte und meistens mit befristeten Verträgen. Meiner Meinung nach nur sinnvoll, wenn du vorhast, die Prüfung zu wiederholen.
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raida
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Re: Was tun, wenn man die Staatsquote nicht erreicht?
Hallo LoreleyGilmore,
meinem Vorredner/Vorschreiber kann ich nur beipflichten.
Ich selbst arbeite bei der Landeshauptstadt München an einer Realschule. Das Schulreferat sucht dauernd und wirklich dringend besonders auch Fachlehrer. Natürlich hat die Stadt München allein schon mal 21 Realschulen unter kommunaler Regie. Da besteht also immer Bedarf.
Natürlich weiß ich nicht ob dir München liegt. Allerdings verbeamten die Kommunen auch "großzügiger" als der Staat, was von Vorteil sein kann.
Ich denke da gilt es noch keine Panik zu haben, die Leute beim Schulreferat sind auch sehr freundlich und hilfsbereit.
Gruß Rainer
meinem Vorredner/Vorschreiber kann ich nur beipflichten.
Ich selbst arbeite bei der Landeshauptstadt München an einer Realschule. Das Schulreferat sucht dauernd und wirklich dringend besonders auch Fachlehrer. Natürlich hat die Stadt München allein schon mal 21 Realschulen unter kommunaler Regie. Da besteht also immer Bedarf.
Natürlich weiß ich nicht ob dir München liegt. Allerdings verbeamten die Kommunen auch "großzügiger" als der Staat, was von Vorteil sein kann.
Ich denke da gilt es noch keine Panik zu haben, die Leute beim Schulreferat sind auch sehr freundlich und hilfsbereit.
Gruß Rainer
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Gast
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Re: Was tun, wenn man die Staatsquote nicht erreicht?
Hallo Ihr Lieben,
*Bussi* an alle, die mir den Mut wieder gegeben haben. (Mündliche Prüfung ich komme - wär doch gelacht, wenn ich da nichts zu sagen hätte.)
@ Rainer: München - teueres Pflaster, aber mit WG durchaus machbar. Kann ich mich da direkt bei der Stadt München bewerben oder muss ich jede Schule extra anschreiben?
@ Dieter: Eichstätt, Bamberg, Regensburg und Passau sind abgecheckt und ich hab einige Schulen angeschrieben, die als Realschule bzw. Gymnasium (ich glaub, wir dürfen bis zur 10. Klasse auch da hin) ein Musikprofil haben.....aber auch Kt bzw. Berufsvorbereitend arbeiten. Ist das beim Staat der sog. Supervertrag den ich auf der KM-Seite gefunden habe?
*Bussi* an alle, die mir den Mut wieder gegeben haben. (Mündliche Prüfung ich komme - wär doch gelacht, wenn ich da nichts zu sagen hätte.)
@ Rainer: München - teueres Pflaster, aber mit WG durchaus machbar. Kann ich mich da direkt bei der Stadt München bewerben oder muss ich jede Schule extra anschreiben?
@ Dieter: Eichstätt, Bamberg, Regensburg und Passau sind abgecheckt und ich hab einige Schulen angeschrieben, die als Realschule bzw. Gymnasium (ich glaub, wir dürfen bis zur 10. Klasse auch da hin) ein Musikprofil haben.....aber auch Kt bzw. Berufsvorbereitend arbeiten. Ist das beim Staat der sog. Supervertrag den ich auf der KM-Seite gefunden habe?
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raida
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Re: Was tun, wenn man die Staatsquote nicht erreicht?
Hallo LoreleyGilmore,
also das Schulreferat der LHS München ist für Realschulen, Gymnasien und berufl. Schulen zuständig. Die haben da den Überblick und können dir den Bedarf sagen. Das Schulreferat ist in fünf Fachabteilungen gegliedert. Ich wiederum kann jetzt nur für die Fachabteilung 3 (zuständig für Realschulen) sprechen. In der Fachabteilung kann man direkt nachfragen. Ich denke die einzelnen Schulen abzufahren oder abzutelefonieren wird sehr zeitraubend sein. Klick dich im Internet einfach mal über die Münchenseite durch zum Schul- und Kultusreferat, da gibts die ganzen Telefonnummern. Wiegesagt, ich kann nur für die Realschulen sprechen und die haben nach wie vor Bedarf auch an Fachlehrern.
Gruß Rainer
also das Schulreferat der LHS München ist für Realschulen, Gymnasien und berufl. Schulen zuständig. Die haben da den Überblick und können dir den Bedarf sagen. Das Schulreferat ist in fünf Fachabteilungen gegliedert. Ich wiederum kann jetzt nur für die Fachabteilung 3 (zuständig für Realschulen) sprechen. In der Fachabteilung kann man direkt nachfragen. Ich denke die einzelnen Schulen abzufahren oder abzutelefonieren wird sehr zeitraubend sein. Klick dich im Internet einfach mal über die Münchenseite durch zum Schul- und Kultusreferat, da gibts die ganzen Telefonnummern. Wiegesagt, ich kann nur für die Realschulen sprechen und die haben nach wie vor Bedarf auch an Fachlehrern.
Gruß Rainer
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Fiona
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Re: Was tun, wenn man die Staatsquote nicht erreicht?
meine meinung:
wer den schnitt von 3,5 nicht erreicht hat als lehrer nichts an unseren schulen verloren. vielleicht hättest du dich mehr anstrengen müssen!? der schnitt von 3,5 ist sowieso ein witz - eine beleidigung für alle "lehramtsanwärter"! schau doch mal bei den förderlehrern vorbei - die haben 1,83!! und du willst mit >3,50 in den schuldienst? sei mir nicht böse, aber schüler haben auch ein anrecht auf gute lehrer!
p.s. was ich nicht verstehe, wie können andere hier im forum auch noch gute tipps geben, wie man mit so einer leistung vielleicht doch noch unterkommt? habt ihr denn überhaupt keine beruftsehre?
gruß
fiona
wer den schnitt von 3,5 nicht erreicht hat als lehrer nichts an unseren schulen verloren. vielleicht hättest du dich mehr anstrengen müssen!? der schnitt von 3,5 ist sowieso ein witz - eine beleidigung für alle "lehramtsanwärter"! schau doch mal bei den förderlehrern vorbei - die haben 1,83!! und du willst mit >3,50 in den schuldienst? sei mir nicht böse, aber schüler haben auch ein anrecht auf gute lehrer!
p.s. was ich nicht verstehe, wie können andere hier im forum auch noch gute tipps geben, wie man mit so einer leistung vielleicht doch noch unterkommt? habt ihr denn überhaupt keine beruftsehre?
gruß
fiona
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raida
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Re: Was tun, wenn man die Staatsquote nicht erreicht?
Na ja Fiona,
also dein Kommentar ist jetzt mit heißer Nadel gestrickt. Den will ich jetzt gar nicht weiter kommentieren. Ich kenne durchaus Lehramtsanwärter die weit bessere Noten hatte und dann den berühmten Praxisschock bekamen und nach zwei Schulstunden heulend aus dem Klassenzimmer gerannt sind und nie mehr gekommen sind. Klar, dass ich hier jetzt keinen konkreten Namen nenne.
Desweiteren lernen wir doch, dass die Noten noch lange nichts darüber aussagen, ob einer/eine ein guter oder schlechter LehrerIn ist. Was helfen denn tolle Noten auf Lehrproben-Obershowstunden, die kein Lehrer mehr je so halten wird.
Außerdem, in den Bereichen wo eben zu wenige ausgebildet werden, ist der Schnitt einfach geringer, gerade zu ein Naturgesetz.
Deshalb würd ich sagen, sehen wir die Sache doch mal lockerer. Im Übrigen, ich war zwar bei meinem Schnitt weit besser als 3,5, wenn ich allerdings an meine Prüfer bei der Lehrprobe denke, na ja. Wie da manche Noten zusammenkommen. - Kein Kommentar.
Nicht für ungut, und wieder ein ruhiges Gemüt, wünscht Rainer
also dein Kommentar ist jetzt mit heißer Nadel gestrickt. Den will ich jetzt gar nicht weiter kommentieren. Ich kenne durchaus Lehramtsanwärter die weit bessere Noten hatte und dann den berühmten Praxisschock bekamen und nach zwei Schulstunden heulend aus dem Klassenzimmer gerannt sind und nie mehr gekommen sind. Klar, dass ich hier jetzt keinen konkreten Namen nenne.
Desweiteren lernen wir doch, dass die Noten noch lange nichts darüber aussagen, ob einer/eine ein guter oder schlechter LehrerIn ist. Was helfen denn tolle Noten auf Lehrproben-Obershowstunden, die kein Lehrer mehr je so halten wird.
Außerdem, in den Bereichen wo eben zu wenige ausgebildet werden, ist der Schnitt einfach geringer, gerade zu ein Naturgesetz.
Deshalb würd ich sagen, sehen wir die Sache doch mal lockerer. Im Übrigen, ich war zwar bei meinem Schnitt weit besser als 3,5, wenn ich allerdings an meine Prüfer bei der Lehrprobe denke, na ja. Wie da manche Noten zusammenkommen. - Kein Kommentar.
Nicht für ungut, und wieder ein ruhiges Gemüt, wünscht Rainer
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bunny
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Re: Was tun, wenn man die Staatsquote nicht erreicht?
@ Fiona,
du schlägst aber ganz schön um dich, ich kann es mit meiner Berufsehre gut vereinbaren, auch Kollegen mit nicht so guten Noten zu helfen.
Was sind schon Noten, manchmal hat man das Gefühl, da wird gewürfelt.
Und so ein Ton ist - meiner Meinung nach - auch nicht mit einem "guten Lehrer" vereinbar. Oder was machst du später mit Schülern, die nicht so in der Spur laufen?
Ohne Worte
bunny
du schlägst aber ganz schön um dich, ich kann es mit meiner Berufsehre gut vereinbaren, auch Kollegen mit nicht so guten Noten zu helfen.
Was sind schon Noten, manchmal hat man das Gefühl, da wird gewürfelt.
Und so ein Ton ist - meiner Meinung nach - auch nicht mit einem "guten Lehrer" vereinbar. Oder was machst du später mit Schülern, die nicht so in der Spur laufen?
Ohne Worte
bunny
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Borcas
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Re: Was tun, wenn man die Staatsquote nicht erreicht?
Also ich vermute mal, dass ich mich jetzt mal wieder etwas unbeliebt machen werde...
Aber ich sehe das Thema schon auch ein wenig zweischneidig. Vielleicht gerade deshalb, weil ich zur Zeit eine Fachlehreranwärterin e/g mit Erweiterungsfach KtB betreue und wir eine zweite Fachlehreranwärterin e/g an der Schule haben. Und die beiden Mädels, die beide ausgesprochen engagiert, fleißig und interessiert sind, die tolle Ideen haben und sich super für ihre Schüler einsetzen, haben wahrscheinlich wie jedes Jahr mit einem Anstellungsschnitt von 1,irgendwas zu kämpfen... (Über die Gründe brauchen wir an dieser Stelle nicht diskutieren, aber sie sind die Leidtragenden)
Wenn jemand, der in dieser Situation ist, sagt: Oh Mist, ich fühle mich unfair behandelt, ich leiste doch so gute Arbeit. Sagt mir bitte, wie ich anderweitig unterkommen kann, kann ich das echt sehr gut verstehen. Da setze ich mich dann auch ein, dass sie irgendeine andere Chance bekommen. Aber wenn ich einen Anstellungsschnitt von 3,5 habe und diesen nicht geschafft habe, würde ICH mir überlegen, ob es nicht sinnvoller wäre, die Prüfung im nächsten Jahr zu wiederholen und vielleicht etwas aus meinen Fehlern zu lernen.
Klar sind Noten immer subjektiv und es gibt Prüfer, deren Entscheidungen sich absolut nicht nachvollziehen lassen. Doch ich denke nicht, dass ALLES den Umständen zuzuschreiben ist. Irgendwas muss da doch bei mir falsch gelaufen sein, wenn ich eine 3,6 oder schlechter in der Staatsnote habe... Also wo liegt der Fehler? Was kann ich ändern? Das wären für mich die ersten Fragen, die ich mir stellen würde. Nicht aber: Wie kann ich die Regelungen umgehen und mit meiner schlechten Note anderswo unterkommen...
Ich denke von uns allen wird unsere ganze Karriere lang verlangt, immer wieder zu reflektieren, was wir leisten. Ich versuche mich auch immer wieder der Kritik zu stellen. Deshalb bin ich begeistert, wenn Kollegen mal bei mir im Unterricht sitzen, egal ob fertige Lehrer oder Anwärter. Denn das Feedback ist mir unheimlich wichtig. Für mich selbst entscheide ich dann natürlich, was ich davon annehmen will und was nicht. Doch dieses bisschen Selbstkontrolle sollte jeder aufbringen.
Bitte versteht mich nicht falsch. Ich finde auch, dass man solche Fälle nicht pauschalisieren kann. Und Fiona hat ziemlich heftig reagiert. Beim ersten Lesen dieses Artikels ging mir, muss ich zugeben, ähnliches durch den Kopf, bei zweimaligem Nachdenken aber, war mir klar, dass jede Situation anders ist und ich nicht so reagieren könnte, wie Fiona es getan hat. Aber ich hoffe schon, dass "LoreleyGilmore" sich auch ein wenig Gedanken über sich selbst macht und über das, was war. Und nicht nur darüber, was ihrer Meinung nach sein soll...
Deshalb auch meine etwas nachdenklichen Töne zu diesem Thema.
Trotzdem drücke ich dir die Daumen, dass du für dich den richtigen Weg findest...
Grüße
Carsten
Aber ich sehe das Thema schon auch ein wenig zweischneidig. Vielleicht gerade deshalb, weil ich zur Zeit eine Fachlehreranwärterin e/g mit Erweiterungsfach KtB betreue und wir eine zweite Fachlehreranwärterin e/g an der Schule haben. Und die beiden Mädels, die beide ausgesprochen engagiert, fleißig und interessiert sind, die tolle Ideen haben und sich super für ihre Schüler einsetzen, haben wahrscheinlich wie jedes Jahr mit einem Anstellungsschnitt von 1,irgendwas zu kämpfen... (Über die Gründe brauchen wir an dieser Stelle nicht diskutieren, aber sie sind die Leidtragenden)
Wenn jemand, der in dieser Situation ist, sagt: Oh Mist, ich fühle mich unfair behandelt, ich leiste doch so gute Arbeit. Sagt mir bitte, wie ich anderweitig unterkommen kann, kann ich das echt sehr gut verstehen. Da setze ich mich dann auch ein, dass sie irgendeine andere Chance bekommen. Aber wenn ich einen Anstellungsschnitt von 3,5 habe und diesen nicht geschafft habe, würde ICH mir überlegen, ob es nicht sinnvoller wäre, die Prüfung im nächsten Jahr zu wiederholen und vielleicht etwas aus meinen Fehlern zu lernen.
Klar sind Noten immer subjektiv und es gibt Prüfer, deren Entscheidungen sich absolut nicht nachvollziehen lassen. Doch ich denke nicht, dass ALLES den Umständen zuzuschreiben ist. Irgendwas muss da doch bei mir falsch gelaufen sein, wenn ich eine 3,6 oder schlechter in der Staatsnote habe... Also wo liegt der Fehler? Was kann ich ändern? Das wären für mich die ersten Fragen, die ich mir stellen würde. Nicht aber: Wie kann ich die Regelungen umgehen und mit meiner schlechten Note anderswo unterkommen...
Ich denke von uns allen wird unsere ganze Karriere lang verlangt, immer wieder zu reflektieren, was wir leisten. Ich versuche mich auch immer wieder der Kritik zu stellen. Deshalb bin ich begeistert, wenn Kollegen mal bei mir im Unterricht sitzen, egal ob fertige Lehrer oder Anwärter. Denn das Feedback ist mir unheimlich wichtig. Für mich selbst entscheide ich dann natürlich, was ich davon annehmen will und was nicht. Doch dieses bisschen Selbstkontrolle sollte jeder aufbringen.
Bitte versteht mich nicht falsch. Ich finde auch, dass man solche Fälle nicht pauschalisieren kann. Und Fiona hat ziemlich heftig reagiert. Beim ersten Lesen dieses Artikels ging mir, muss ich zugeben, ähnliches durch den Kopf, bei zweimaligem Nachdenken aber, war mir klar, dass jede Situation anders ist und ich nicht so reagieren könnte, wie Fiona es getan hat. Aber ich hoffe schon, dass "LoreleyGilmore" sich auch ein wenig Gedanken über sich selbst macht und über das, was war. Und nicht nur darüber, was ihrer Meinung nach sein soll...
Deshalb auch meine etwas nachdenklichen Töne zu diesem Thema.
Trotzdem drücke ich dir die Daumen, dass du für dich den richtigen Weg findest...
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Carsten
http://www.borcas.de <-- Fachlehrerinfos und mehr
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Bernhard
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Re: Was tun, wenn man die Staatsquote nicht erreicht?
Das 2. Staatsexamen hat man bis zu einem Schnitt von 4,5 bestanden! Somit kann von "Regelungen umgehen" überhaupt nicht die Rede sein wenn man darüber liegt und eine Anstellung sucht. Lediglich der Freistaat Bayern verzichtet im Regelfall auf die Verbeamtung von Lehrern mit einem schlechteren Schnitt als 3,5.Borcas hat geschrieben:Nicht aber: Wie kann ich die Regelungen umgehen und mit meiner schlechten Note anderswo unterkommen...
Ich beantworte keine Fragen per PN oder Mail die im Forum beantwortet werden können!
Meine Seite: www.herrseibert.de
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raida
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Re: Was tun, wenn man die Staatsquote nicht erreicht?
Lieber Carsten,
deinem Beitrag ist nur zuzustimmen. Allerdings ist doch dann ein Fehler im System, den wir sicher hier nicht klären müssen und können, wenn eben Fachlehrerinnen u. -lehrer mit 3,5 Schnitt eingestellt werden. D. h. die einen produzieren auf "Teufel komm raus", die anderen eben zu wenige. Das drückt natürlich den Schnitt.
Mir ist nur nochmals sehr, sehr wichtig festzustellen, dass manche Noten wirklich auf furchtbare Weise zustande kommen. Ich bin da ein gebranntes Kind, meinen Prüfern würde ich z. B., wenn ich sie heute treffen würde, die Hand verweigern. Diese beiden Schulräte sind die Pest der Menschheit. Ich hatte während des Referendariats eine WG mit meiner Ausbildungskollegin und die machte keinen Hehl daraus, dass sie nicht in diesem ach so "wunderschönen Landkreis" bleiben möchte, der der Schulamtsbezirk dieser beiden Herren war. Darauf hin bekam sie die Quittung. Diese Kollegin war und ist, denke ich zumindest, wirklich gut. Ich habe daraufhin meine Klappe gehalten und mir gedacht, "wessen Brot ich fress - dessen Lied ich pfeif" und nichts gesagt. Prompt bekam ich natrülich eine gute Note. Ich war sicher nicht großartig besser als meine Kollegin.
Ich weiß, das ist ein Einzelbeispiel mit dem ich keine These belegen kann, aber sicher ein kleiner Ausflug in die Notengebung. Erschwerend kam hinzu, dass mein Seminarleiter erkrankt ist, mein Seminar einem anderen zugeteil wurde und der "andere" SL sich für die Belange des ihm zugeteilten Seminar nicht eingesetzt hat. Bei meinen Lehrproben hatte ich damals diese zwei "Superschulräte" und die Fachbetreuerin, die natürlich auch in einem Abhängigkeitsverhältnis zu den Schulräten stand.
Deshalb habe ich zumindest etwas Verständnis für die 3,5 Schnitt.
Gott sei Dank, alles schon lange her.
Mit einem schönen sonntäglichen Gruß bei bestem Wetter
Rainer
deinem Beitrag ist nur zuzustimmen. Allerdings ist doch dann ein Fehler im System, den wir sicher hier nicht klären müssen und können, wenn eben Fachlehrerinnen u. -lehrer mit 3,5 Schnitt eingestellt werden. D. h. die einen produzieren auf "Teufel komm raus", die anderen eben zu wenige. Das drückt natürlich den Schnitt.
Mir ist nur nochmals sehr, sehr wichtig festzustellen, dass manche Noten wirklich auf furchtbare Weise zustande kommen. Ich bin da ein gebranntes Kind, meinen Prüfern würde ich z. B., wenn ich sie heute treffen würde, die Hand verweigern. Diese beiden Schulräte sind die Pest der Menschheit. Ich hatte während des Referendariats eine WG mit meiner Ausbildungskollegin und die machte keinen Hehl daraus, dass sie nicht in diesem ach so "wunderschönen Landkreis" bleiben möchte, der der Schulamtsbezirk dieser beiden Herren war. Darauf hin bekam sie die Quittung. Diese Kollegin war und ist, denke ich zumindest, wirklich gut. Ich habe daraufhin meine Klappe gehalten und mir gedacht, "wessen Brot ich fress - dessen Lied ich pfeif" und nichts gesagt. Prompt bekam ich natrülich eine gute Note. Ich war sicher nicht großartig besser als meine Kollegin.
Ich weiß, das ist ein Einzelbeispiel mit dem ich keine These belegen kann, aber sicher ein kleiner Ausflug in die Notengebung. Erschwerend kam hinzu, dass mein Seminarleiter erkrankt ist, mein Seminar einem anderen zugeteil wurde und der "andere" SL sich für die Belange des ihm zugeteilten Seminar nicht eingesetzt hat. Bei meinen Lehrproben hatte ich damals diese zwei "Superschulräte" und die Fachbetreuerin, die natürlich auch in einem Abhängigkeitsverhältnis zu den Schulräten stand.
Deshalb habe ich zumindest etwas Verständnis für die 3,5 Schnitt.
Gott sei Dank, alles schon lange her.
Mit einem schönen sonntäglichen Gruß bei bestem Wetter
Rainer
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Borcas
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Re: Was tun, wenn man die Staatsquote nicht erreicht?
Lieber Rainer,
du sprichst mir (beinahe) aus der Seele. Ich habe ja oben schon geschrieben:
Und: Ich war bei weitem keiner der Überflieger im Seminar. Ich urteile jetzt nicht von einem hohen Ross herab. Ich habe genau dieselben Erfahrungen mit Ungleichbehandlung und Anbiederei gemacht, habe Höhen und Tiefen durchlaufen. Habe manchmal hart geschuftet, um weiterzukommen, mich aber auch oft genug zurück gelehnt und mir gedacht: "Ach, ... reicht doch!"
Und so sehr ich mich über manche Entscheidung geärgert habe, so doch immer in dem Wissen, dass vieles davon anders hätte laufen können, wenn ich nur gewollt hätte. Deshalb die beiden Seiten der Medaille.
Außerdem schreibst du:
Und Bernhard: Ein Schnitt von 4,5 bis zu dem alle übernommen werden können bedeutet? Bitte denke daran, wie die Einzelnoten aussehen müssen, um so etwas zu erreichen!
du sprichst mir (beinahe) aus der Seele. Ich habe ja oben schon geschrieben:
Ich kenne ebensolche Fälle, wie du sie beschreibst. Und da läuft vieles oftmals nach Nase. Deshalb habe ich im Gegensatz zu Fiona ja auch nicht das Schwert ausgepackt, um jemanden an den Pranger zu stellen, sondern nur einen Anstoß zum Nachdenken geben wollen. Hauptsächlich für "Loreley" selbst.Klar sind Noten immer subjektiv und es gibt Prüfer, deren Entscheidungen sich absolut nicht nachvollziehen lassen.
Und: Ich war bei weitem keiner der Überflieger im Seminar. Ich urteile jetzt nicht von einem hohen Ross herab. Ich habe genau dieselben Erfahrungen mit Ungleichbehandlung und Anbiederei gemacht, habe Höhen und Tiefen durchlaufen. Habe manchmal hart geschuftet, um weiterzukommen, mich aber auch oft genug zurück gelehnt und mir gedacht: "Ach, ... reicht doch!"
Und so sehr ich mich über manche Entscheidung geärgert habe, so doch immer in dem Wissen, dass vieles davon anders hätte laufen können, wenn ich nur gewollt hätte. Deshalb die beiden Seiten der Medaille.
Außerdem schreibst du:
Genau das meinte ich damit, dass wir ja hier und jetzt nicht über die Gründe diskutieren müssen, weshalb die Situation so ist. Das wurde an anderer Stelle häufig und intensiv genug getan.Allerdings ist doch dann ein Fehler im System,...
Und Bernhard: Ein Schnitt von 4,5 bis zu dem alle übernommen werden können bedeutet? Bitte denke daran, wie die Einzelnoten aussehen müssen, um so etwas zu erreichen!
http://www.borcas.de <-- Fachlehrerinfos und mehr
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raida
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Re: Was tun, wenn man die Staatsquote nicht erreicht?
Lieber Carsten,
bin schon wieder "versöhnt" mit dir.
Gruß Rainer
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Gruß Rainer
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rauhalahti
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Re: Was tun, wenn man die Staatsquote nicht erreicht?
Wer sind wir denn dass wir die Eignung einer FLA an der in den Prüfungen vergebenen Noten ohne weiteres Hintergrundwissen festmachen?
Loreley hat um Rat gebeten und den soll sie bekommen.
Die Vergabe von Prüfungsnoten ist in allen Lehrämtern von so vielen Faktoren abhängig - und meiner Meinung nach nur zu max. 50% von der tatsächlichen Leistung des Prüflings. Ich beurteile solche Noten nur bei Kollegen/-innen, die mir persönlich gut bekannt sind und deren tägliche Arbeit ich auch beurteilen kann. Nur dann erlaube ich mir zu sagen, ob die Prüfungsnote ihre Eignung als Lehrer (meiner Meinung nach) brauchbar darstellt. Kommt leider nicht oft vor.
@Loreley
Der Supervertrag "garantiert" nach einer gewissen Zeit als Angestellter die Übernahme ins Beamtenverhältnis. Das wäre in deinem Fall unwahrscheinlich. Eher bekommst du vom Staat einen unbefristeten Angestelltenvertrag angeboten.
Gruß
Dieter
Loreley hat um Rat gebeten und den soll sie bekommen.
Die Vergabe von Prüfungsnoten ist in allen Lehrämtern von so vielen Faktoren abhängig - und meiner Meinung nach nur zu max. 50% von der tatsächlichen Leistung des Prüflings. Ich beurteile solche Noten nur bei Kollegen/-innen, die mir persönlich gut bekannt sind und deren tägliche Arbeit ich auch beurteilen kann. Nur dann erlaube ich mir zu sagen, ob die Prüfungsnote ihre Eignung als Lehrer (meiner Meinung nach) brauchbar darstellt. Kommt leider nicht oft vor.
@Loreley
Der Supervertrag "garantiert" nach einer gewissen Zeit als Angestellter die Übernahme ins Beamtenverhältnis. Das wäre in deinem Fall unwahrscheinlich. Eher bekommst du vom Staat einen unbefristeten Angestelltenvertrag angeboten.
Gruß
Dieter
Zuletzt geändert von rauhalahti am 21.04.2008 08:48, insgesamt 1-mal geändert.
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LoreleyGilmore
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Re: Was tun, wenn man die Staatsquote nicht erreicht?
Was ist für dich ein guter Lehrer? Ist ein guter Lehrer ein Showmaster, der um die Schüler zu motivieren, jede Stunde (ich betone: JEDE Stunde) eine Show abziehen muss......ODER ist jemand ein guter Lehrer, der die Bedürfnisse und Probleme der Schüler kennt und auf diese eingehen kann?Fiona hat geschrieben:meine meinung:
wer den schnitt von 3,5 nicht erreicht hat als lehrer nichts an unseren schulen verloren. vielleicht hättest du dich mehr anstrengen müssen!? der schnitt von 3,5 ist sowieso ein witz - eine beleidigung für alle "lehramtsanwärter"! schau doch mal bei den förderlehrern vorbei - die haben 1,83!! und du willst mit >3,50 in den schuldienst? sei mir nicht böse, aber schüler haben auch ein anrecht auf gute lehrer!
p.s. was ich nicht verstehe, wie können andere hier im forum auch noch gute tipps geben, wie man mit so einer leistung vielleicht doch noch unterkommt? habt ihr denn überhaupt keine beruftsehre?
gruß
fiona
Was ist für dich Berufsehre???
@ Carsten
Die Fragen nach meinen Fehlern habe ich mir nach der ersten Lehrprobe gestellt, deren Note mit Recht so zustande gekommen ist. Ich bin dagesessen und hab die Fehler, die ich in Kt gemacht habe in Musik nicht gemacht. Die Begründungen für das Zusammenkommen der (Achtung) selben Note in meinem absoluten "Superfach" waren mehr als fadenscheinig und ich fühle mich tatsächlich zu Unrecht schlecht bewertet. Mein Plan ist deshalb, im nächsten Schuljahr einen Angestelltenvertrag zu erhalten, mich in der Praxis weiter zu entwickeln und mich im nächsten Lehrprobenzeitraum erneut der Kommission zu stellen.
@ Dieter: Dann keinen Supervertrag - lieber bin ich dann irgendwo angestellt. Danke für deine Tipps!
Gruß aus der Oberpfalz
Evi
