Berichterstattung: Hauptschulinitiative

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sunshine-sr
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Berichterstattung: Hauptschulinitiative

Beitrag von sunshine-sr »

Deleted User 458
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Re: Hauptschulinitiative

Beitrag von Deleted User 458 »

Hurra, hurra, was klingt das alles prima.
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Borcas
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Re: Hauptschulinitiative

Beitrag von Borcas »

Jaja... die Hauptschulinitiative...
http://www.borcas.de <-- Fachlehrerinfos und mehr
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Bernhard
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Re: Berichterstattung: Hauptschulinitiative

Beitrag von Bernhard »

Diskussionen zur Hauptschulinitiative bitte hier:
http://fachlehrerseite.de/viewtopic.php?f=182&t=1544
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Bernhard
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Hauptschulinitiative Pressemitteilung des KM

Beitrag von Bernhard »

Kultusministerium vom 06.02.08 hat geschrieben: Hauptschulinitiative wird fortgesetzt

Ziel: Ausbildungsreife für alle Schüler - Handwerkstagspräsident
Traublinger, Industrie- und Handelstagspräsident Greipl, VBW-Vizepräsident
Brossardt und Gemeindetagspräsident Brandl würdigen Intiative des
Bayerischen Kultusministers Schneider

MÜNCHEN. Mit Energie arbeitet das Bayerische Kultusministerium an der
Umsetzung der Hauptschulinitiative. "Ziel meiner Initiative ist es", so
Kultusminister Siegfried Schneider, "dass möglichst alle Schülerinnen und
Schüler die Hauptschule mit der Ausbildungsreife verlassen und mehr von
ihnen als bisher den Mittleren Bildungsabschluss erwerben".

Broschüre informiert über Hauptschulinitiative

Zur Hauptschulinitiative des Freistaats Bayern veröffentlicht das
Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus nun eine 24seitige
Broschüre. Die Broschüre dient Eltern, Vertretern von Unternehmen und
Lehrkräften als Information über diese weiterführende Schulart, die von
rund 35 Prozent der bayerischen Schülerinnen und Schüler besucht wird.

Hauptschule orientiert sich stärker an Berufen

Der Minister entwickelt die Hauptschule zu einer stark berufsorientierten
Schule weiter. Wichtige Bestandteile der Hauptschulinitiative sind eine
weiter verbesserte individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler.
Dies wird erreicht werden durch:
- den Ausbau der Ganztagsklassen und offener Ganztagsangebote
- drei berufliche Profile (Technik, Handwerk und Industrie; Wirtschaft,
Handel und Dienstleistung; Gesundheit, Soziales und Hauswirtschaft)
- eine gezielte Förderung der Kompetenzen der Schüler mit Hilfe von
Modulen in den Kernfächern Deutsch, Mathematik, Englisch sowie im Lernfeld
Arbeit-Wirtschaft-Technik
- den Ausbau des Praxisbezugs
- und die Stärkung der Sozialkompetenzen und des Arbeitsverhaltens.

Berufsvorbereitende Profile und Module für wichtige Fächer werden erprobt

Konkret erproben 21 Hauptschulen die drei berufsvorbereitenden Profile, an
26 Schulen werden konkrete Module für die Fächer Deutsch, Mathematik,
Englisch sowie Arbeit-Wirtschaft-Technik erstellt. Hauptschulen, Vertreter
von Unternehmen und die Agenturen für Arbeit setzen Projekte zur
vertieften Berufsorientierung um. Die Zahl der Standorte der
Ganztagsklassen an Hauptschulen wurde allein in diesem Schuljahr um 100
auf nun 162 erweitert. Im kommenden Schuljahr folgen 100 weitere.

Positive Reaktionen von Vertretern der Wirtschaft: Qualität der Bildung
wird verbessert

Bei Vertretern der Wirtschaft ist das Konzept des Kultusministers auf
fruchtbaren Boden gefallen. Im Juni haben die Verantwortlichen des
Industrie- und Handelskammertages, des Handwerkstages, der Vereinigung der
Bayerischen Wirtschaft und Kultusminister Schneider einen Pakt
Hauptschule - Wirtschaft unterzeichnet.
Prof. Erich Greipl, Präsident des Bayerischen Industrie- und
Handelskammertages zur Hauptschulinitiative: "Ziel der bayerischen
Wirtschaft ist es, die Hauptschule attraktiver und leistungsfähiger zu
machen und sie vor allem als eigenständige, berufsvorbereitende Schule zu
erhalten. Dieses Ziel kann aber nur erreicht werden, wenn wir alle Kräfte
bündeln und gemeinsam an einem Strang ziehen. Deshalb engagieren sich die
bayerischen IHKs in der Hauptschulinitiative. Die bayerischen Unternehmen
setzen nach wie vor auf den Fachkräftenachwuchs aus den Hauptschulen."
Heinrich Traublinger, MdL, Präsident des Bayerischen Handwerkstages (BHT),
erklärt: "Handwerk und Hauptschule sind traditionell wichtige Partner bei
der Ausbildung junger Menschen zu qualifizierten Fachkräften. Im
bayerischen Handwerk kommen rund zwei Drittel aller Lehrlinge aus der
Hauptschule. Daher begrüßen und unterstützen wir ausdrücklich die von
Staatsminister Siegfried Schneider initiierte Hauptschulreform. Wir sind
überzeugt, dass durch sie die Schülerinnen und Schüler besser auf das
Berufs- und Arbeitsleben vorbereitet werden."
Bertram Brossardt, Vizepräsident und Hauptgeschäftsführer der vbw -
Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., betont: "Wir unterstützen
die Hauptschulinitiative und freuen uns, dass zentrale Forderungen der vbw
zur Erhöhung der Bildungsqualität umgesetzt werden. Wir engagieren uns
seit Jahren mit zahlreichen Projekten für die Hauptschule. Durch das
Modellprojekt "Rhythmisierte Ganztagshauptschule" haben wir beispielsweise
die Einführung der Ganztagshauptschulen in Bayern angeschoben. Klar ist,
die Hauptschulinitiative wird sich an ihren Erfolgen messen lassen müssen.
Nur wenn es gelingt, die Ausbildungsreife zu erhöhen und die Zahl der
Jugendlichen ohne Schulabschluss zu halbieren, ist das Ziel erreicht."

Gemeindetagspräsident Dr. Brandl steht hinter der Hauptschulinitiative

Für den Präsidenten des Bayerischen Gemeindetags, Dr. Uwe Brandl, steht
fest: "Ich stehe hinter der Hauptschulreform
- weil sie Bildung in der Fläche sichert
- weil sie die unterschiedlichen Begabungen der Kinder berücksichtigt
- weil sie der Hauptschule ein modernes und zukunftsfähiges Profil gibt
- weil sie die Chancen auf einen qualifizierten Ausbildungsplatz erhöht
- weil sie ein konsequentes Ziel verfolgt: jedem einen Schüler einen
Schulabschluss zu ermöglichen".

Zu beziehen ist die Broschüre "Hauptschulinitiative" über das Versendeamt
des Kultusministeriums über http://www.km.bayern.de/publikationen oder Tel.
08921862260.
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Bernhard
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OWA: Hauptschulinitiative - Berufsorientierung - Profile

Beitrag von Bernhard »

Herr Ministerialrat Krück hat mit Schreiben vom 25. Januar 2008 die Schulämter und Hauptschulen über die Hauptschulinitiative informiert.

Er schreibt zum Wahl des Profils in der 7. Jahrgangsstufe:
... Um eine möglichst hohe Sicherheit für die ... Wahl des Profils ... zu erzielen, ist eine intensive Vorbereitung ... bis zum Ende der Jahrgangsstufe 7 erforderlich. Diese soll auch durch einen verstärkten Praxisbezug (altersgemäßes Erleben, Erkunden, Erfahren der Arbeitswelten in den Jahrgangsstufen 5 mit 7) erreicht werden. Trotz dieser gründlichen Vorbereitungen ist nicht auszuschließen, dass sich einzelne ... noch unschlüssig sind oder in der Jahrgangsstufe 8 umorientieren wollen oder müssen. Deshalb soll den Schulen die Möglichkeit gegeben werden, ein zweites berufsorientierendes Profil, allerdings mit deutlich geringerem Gewicht und Zeitaufwand anzubieten. Denkbar wäre z. B. das Angebot eines "Schwerpunktprofils" und eines "Grundlagenprofils" (jeweils Arbeitstitel) im Rahmen der (flexiblen) Stundentafel oder das Angebot des zweiten Profils in Form eines Wahlfaches oder ähnliches. Aufgrund der unterschiedlichen Gegebenheiten vor Ort muss die Organisation dieses Angebots der Schule überlassen bleiben.

Mit dieser Möglichkeit soll nicht die Sinnhaftigkeit der Konzentration auf ein Profil in Frage gestellt, sondern ... wenn gewünscht, eine breitere Basis der Berufsorientierung und damit eine größere Sicherheit bei der Wahl des Profils gegeben werden.

Spätestens in der Jahrgangsstufe 9 entscheiden sich die Schülerinnen ... dann für ein Profil.
Und weitere Infos zur Berufsorientierung an einzügigen Schulen
An einzügigen Hauptschulen können alle drei Profile im Allgemeinen nur bei Bildung eines Schulverbundes angeboten werden. Dabei können sich
  • die notwendige Schülerbeförderung am Praxistag
  • der Aufenthalt der Schüler an einem Tag an der anderen fremden Schule und
  • die Notwendigkeit der organisatorische Abstimmung der Schulen untereinander
als Erschwernisse oder Nachteile erweisen.

... dass für die einzügige Hauptschulen in den Jahrgangsstufen 8 und 9 die Möglichkeit geschaffen ... wurde, in berufsorientierenden Profilen die Inhalte so aufeinander abzustimmen, dass die ... Schüler dieser beiden Jahrgangsstufen gemeinsam unterrichtet werden können. Dies ist durch die besondere Struktur der anzustrebenden Kompetenzen und Lerninhalte des arbeitspraktischen Bereichs möglich. ... In diesem Zusammenhang möchte ich jedoch betonen, dass die Bildung von "Schulverbünden" (z. B. in Form einer Kooperation zweier oder mehrerer Schulen bei der Gestaltung des ... Praxistages) weiterhin eine für die Schulen gewinnbringende Lösung sein kann.

... bedeutet jedoch nicht, dass damit ein Schritt zur Bildung von jahrgangsübergreifenden Klassen an Hauptschulen getan wird.

...
Zuletzt wird noch die zeitliche Planung bekannt gegeben. Die Profile sollen im Schuljahr 2008/2009 starten und die Einführung soll spätestens im Schuljahr 2010/11 abgeschlossen sein. Gleichzeitig wird ein Appell an alle Hauptschulen gestartet, falls sie noch nicht begonnen haben, doch spätestens im nächsten Schuljahr mit der Vorbereitung zu beginnen. Die Rechtsänderungen sollen in nächster Zeit in die Wege geleitet werden.
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