Soll ich oder soll ich nicht - Vorbereitung Eignungstest

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Falls du Fragen zur Ausbildung zum Fachlehrer hast, dann lies dir bitte zuerst diesen Beitrag durch: Ich will Fachlehrer werden!
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IngoBingo
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Soll ich oder soll ich nicht - Vorbereitung Eignungstest

Beitrag von IngoBingo » 16.04.2018 17:12

Hallo,
ich bin neu hier und am überlegen ob ich Fachlehrer werde soll oder nicht.
Da ich, mit 43 Jahren, schon ein alter Sack bin, drehen sich die Überlegungen meist ums Finanzielle.
Die Frage ist ob ich Ausbildung und Arbeit schaffen kann.

Wie macht Ihr das mit der Finanzierung?
Wie viel Arbeit außerhalb des Unterrichts muß man bewältighen (Hausarbeiten, Vorbereitungen etc.)?
Bleiben einem die Schulferien zum arbeiten oder braucht man die Zeit für die Ausbildung?

Der Schwierigste Moment wird wohl der während der zwei Jahre Anwerterschaft sein, bei dem man nicht weis wo man überhaupt ist. Wenn der Job aber an Augsburg hängt wird das dann wohl zum Problem?

Zweiter Fragenkomplex - Eignungstest :D
1. Theorie
Da Schule bei mir schon sehr lange her ist, weis ich nicht mehr viel und ich habe auch keine Bücher/Hefte wo ich etwas nach schlagen kann.
Mit was meit Ihr kann ich mich da am besten darauf vorbereiten?
Z.b. Abschlüssen der Mittelschule?
https://www.isb.bayern.de/schulartspezi ... athematik/
Oder Abschlüssen der Realschule?
https://www.isb.bayern.de/realschule/le ... ysik/2017/
Ist so was wie die Physikprüfung sinvoll oder mehr wie einem im Eignungstest erwartet.

Kennt Ihr vieleicht Links zu kostenlosen Test des räumlichen Vorstellungsvermögens?

2. Sporttest
Schwimmen, Werfen, Laufen habe ich 6 Monate Zeit zu trainieren, das bekomme ich hin.
Reckturnen auch kein Problem, sollte selbst die Kippe noch hinbekommen.
Tanzen fällt flach, damit könnte ich die Prüfer töten :rolleyes:
Bleiben mir also noch die Sportspiele.
Was ich hier nicht ganz verstehe ist, was eigentlich geprüft wird.
Ob ich ein guter Spieler bin oder ob ich gut zusammenspielen kann?
Reicht da als Vorbereitung, das ich da einfach paar Speile mache mit Leuten die es können?

Würde mich freuen, wenn Ihr zumindest auf einen teil der Fragen Antworten wisst.
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Re: Soll ich oder soll ich nicht - Vorbereitung Eignungstest

Beitrag von Bernhard » 17.04.2018 12:10

Hallo Ingo,

ist dir bewusst, dass du wegen deines Alters nach dem 2. Staatsexamen nur als angestellter Fachlehrer arbeiten kannst, weil du nicht mehr verbeamtet wirst?

Während der Anwärterzeit musst du eine berufliche Nebentätigkeit genehmigen lassen! Diese Genehmigung ist gerade als Anwärter alles andere als selbstverständlich.

Auch nach dem 2. Staatsexamen bist du prinzipiell erst einmal dort beruflich tätig, wo der Staat dich in Bayern braucht.

Während der Ausbildung kannst du hauptsächlich am Samstag arbeiten und in den Schulferien. Unter der Woche brauchst du die Zeit eher für die Ausbildung. Ich hatte damals einen 400-Euro-Job (war damals noch weniger) und es ging zeitlich.

Test des räumlichen Vorstellungsvermögens: Ja, gibt es - vom Arbeitsamt für die Schüler. Der ist nicht schlecht für eine Selbsteinschätzung. http://portal.berufe-universum.de/

Der Einstellungstest ist zu lange her - das überlasse ich anderen. Du findest dazu ja auch einige Infos hier auf der Seite.
Ich beantworte keine Fragen per PN oder Mail die im Forum beantwortet werden können!
Meine Seite für Schüler: www.herrseibert.de
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Re: Soll ich oder soll ich nicht - Vorbereitung Eignungstest

Beitrag von IngoBingo » 20.04.2018 13:41

Hallo Bernhard,

danke für die Antworten.
Das Arbeiten in der Anwerterzeit schwer ist, kann ich mir vorstellen. Die Ausbildung soll ja ein wechsel meiner Arbeit sein, dieser muß dann eigentlich mit Beginn der Anwerterzeit vollzogen sein.
Ich komme aus der Ecke :juggle: und bin da etwas flexiebler/selbständig mit der Arbeit. ;D

Das mit der Verbeamtung stellt die Schule in Augsburg ganz ander dar.
Laut Schule kann einem, auf Grund des Alters, die Verbeamtung nicht mehr verweigert werden (Stichwort Altersdiskriminierung), bei Krankheiten ist das natürlich anders.

Der Arbeitsort und wie weit der weg sein kann, hängt wohl davon ab wer der Dienstherr ist, oder?
Ich kann doch angestellter vom Staat Bayern sein oder z.b. Angestellter einer Stadt.
Ist das Richtig, je besser die Noten um so höher die Wahrscheinlichkeit, das man in der Stadt unterkommt?
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Re: Soll ich oder soll ich nicht - Vorbereitung Eignungstest

Beitrag von IngoBingo » 20.04.2018 14:09

Zu IQ-Tests hab ich gerade was gefunden.
http://www.iq-marathon.com/
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Re: Soll ich oder soll ich nicht - Vorbereitung Eignungstest

Beitrag von Bernhard » 21.04.2018 13:03

Keine Ahnung ob ich bei der Altersgrenze noch aktuell bin. Die PDF hier ist 4 Monate alt und da stehts auch noch drin.
http://www.mzl.uni-muenchen.de/lehramtp ... amtung.pdf und hier: http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance ... 28340.html

Bessere Noten sind überall hilfreich. :) Die darf man auch während seiner Beamtenlaufbahn bei jeder Bewerbung mit angeben...
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Re: Soll ich oder soll ich nicht - Vorbereitung Eignungstest

Beitrag von Borcas » 30.04.2018 12:11

Wäre mir auch neu, dass Bayern die Regelung geändert hat. Wie man anhand von Bernhards Link sieht, wäre das auch überhaupt nicht nötig.

Viel wahrscheinlicher ist, dass die Person, die dir diese Info am Staatsinstitut gegeben hat, hier auch nur halbseiden informiert war.
http://www.borcas.de <-- Fachlehrerinfos und mehr

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Re: Soll ich oder soll ich nicht - Vorbereitung Eignungstest

Beitrag von IngoBingo » 28.06.2018 14:39

Mit Angestelltenverältnis kann ich leben, das ist ja besser, wie ich es bisher hatte (selbständig), außer bei der KK.
Ein Problem hätte ich nur mit sich wiederholenden 11 Monatsverträgen, so was ist ne Frechheit.
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Re: Soll ich oder soll ich nicht - Vorbereitung Eignungstest

Beitrag von Dominic » 15.07.2018 02:13

Wenn du Lust hast, Kinder und Jugendliche zu unterrichten, solltest du einfach mal den Eignungstest machen. Solange du politisch aktuell bist und die Grundlagen in etwa überblickst, hast du gute Chancen, den auch mit einer ordentlichen Platzierung zu schaffen.

Finanzen: ALG wird schwer zu erreichen sein. Du müsstest das Erste eine Arbeit von über 16 Stunden wöchentlich leisten, um zu beweisen, dass du dem Arbeitsmarkt verfügbar bist - DANN kannst du frühestens im zweiten Jahr entsprechende Hilfe erlangen. Also entweder ordentlich Ersparnisse haben oder gutverdienenden Partner haben oder fleißig jobben...

Anwärterbezüge sind schonmal besser als jobben; die Verortung erfolgt nach Bezirken, Kinder und andere Gründe, einen bestimmten Ortsbereich zu erhalten, werden allerdings berücksichtigt.

Sich wiederholende Elf-Monatsverträge sind vermeidbar, keine Sorge.

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